Persische Literatur und persische Dichter und Autoren durch die Jahrhunderte

Persische Literatur und persische Dichter und Autoren durch die Jahrhunderte

Parsi (Persische Sprache) oder heute besser bekannt als Farsi, (ironischerweise so genannt, weil es keinen Buchstaben P in der arabischen Sprache gibt!) ist eine große Sprache,in deren ca.3000 Jahre alten Geschichte viele Dichter und Autoren auch gleichzeitig die Rolle der Philosophen erfüllt haben.

Den Sinn dieser Literatur und den Einfluss der Dichter auf die persische Kultur bis heute,ist schwer,der Aussenwelt zu erklären.Es haben schon viele versucht,aber bisher ohne Erfolg.

z.B Firdausī`s Schahname (Der Brief des Kaisers)ist ein 2400 Seiten starkes Buch.Es ist ein einziges Gedicht,eine persische Mythologie,mit der er die persische Sprache nach der 400 Jahre dauernden arabischen Besetzung wiederhergestellt hat.

Ich werde nicht versuchen,es zu übersetzen,ich werde lediglich ein paar der bekanntesten Autoren der Geschichte in chronologischer Reihenfolge vorstellen. Die Inhalte sind teilweise von Wikipedia und anderen Webseiten übernommen.

 

 

 

Firdausī

Abū ʾl-Qāsim Firdausī (persisch ‏ابوالقاسم فردوسی‎; * 940 oder 941 in Bāž, einem Dorf im Bezirk Tūs, Iran (bei Maschhad); † 1020 in Tūs) war ein persischer Dichter und einer der größten Epiker. Er ist der Autor des monumentalen, etwa 60.000 Verse umfassenden Schāhnāme (dt. Buch der Könige), des Nationalepos der persischsprachigen Welt, das zu einem kleinen Teil vom Dichter Daqīqī begonnen wurde. Mit dem Schāhnāme hat Firdausi das weltgrößte Epos eines Einzeldichters geschaffen.

Eigen- und Vatersname Firdausīs wurden unterschiedlich überliefert. Der arabische Historiker al-Bundari, der das Schāhnāme ins Arabische übersetzte, nennt als Namen Mansur b. Hasan. Sein Pseudonym „Firdausī“ bedeutet wörtlich „der Paradiesische

Außer seiner Kunya (Abu’l-Qāsim) und seines Künstlernamens „Firdausī“ ist nichts Sicheres über seinen Namen oder über die Identität seiner Familie bekannt. Als Angehöriger einer wohlhabenden Dihqān-Familie war er, so berichetet Niẓāmī ʿArūḍī (Neẓāmī-ye ʿArūẓī), ein „Mann mit Einfluss in seinem Dorf“ und anfangs finanziell unabhängig.

Viele Passagen seines Werkes offenbaren seine Liebe für den Iran. Er war sicherlich vertraut mit der arabischen Sprache und hatte sich zudem schon sehr früh ein großes Wissen über die Geschichte und Legenden des alten Iran angeeignet, die er durch seine familiäre Umgebung kennengelernt hatte.

Durch die zunehmende Beschäftigung mit seinem Lebenswerk, das er um 976 begonnen hatte, verarmte er jedoch. Er stellte sich daraufhin unter den Schutz des damals mächtigsten Herrschers der islamischen Welt, Mahmūd von Ghazna, der zahlreiche Künstler und Literaten an seinem Hof versammelt hatte, selbst aber als wenig kunstsinnig galt. Abgesehen von einer Reise nach Bagdad verbrachte Firdausī sein gesamtes Leben in Chorasan, wo er viel umherreiste und dabei Material für seine Arbeit sammelte.

Einweihung des neu erbauten Grabdenkmals durch Reza Schah, 1934

In seinem 65. Lebensjahr reiste er nach Ghazna, um Mahmūd sein Werk vorzulegen, dem dieser jedoch wenig Beachtung schenkte. Firdausī beklagte sich, Mahmūd habe es nicht einmal eines Blickes gewürdigt und Niẓāmī ʾArūḍī kolportierte die Überlieferung, nach der Mahmūd für jeden Vers eine Goldmünze versprochen, aber nur eine Silbermünze gegeben haben solle. Der eigentliche Grund für die Ablehnung des Werkes lag möglicherweise im mangelnden literarischen Verständnis des Herrschers, wie in den religiösen Differenzen zwischen Firdausi und dem sunnitischen Mahmūd. Firdausi hat im Schahname der Schilderung der zoroastrischer Denk- und Festkultur breiten Raum eingeräumt, während der Islam nicht weiter erwähnt wird. Erst im letzten Kapitel des Schahname, in dem Firdausi das Ende des Sassanidenreiches darstellt, finden sich in dem Brief des Rostam Farrokhzād an seinen Bruder vor der Schlacht von Kadesia Verse, die darlegen, was den Iran nach der arabischen Eroberung und der dann folgenden Islamisierung erwartet. Der Legende nach soll Firdausi wegen dieser kritischen Verse – aber vor allem auch wegen seiner schiitischen Konfession – die Beisetzung auf dem islamischen Friedhof seiner Heimatstadt verweigert worden sein. Niẓāmī ʿArūḍī zufolge sei dies die Entscheidung des „fanatischen Wā’iz (Prediger, Mullah) von Ṭābarān (ein Dorf in der Nähe von Tus)“ gewesen, weswegen der „Stolz der Iraner“ in seinem eigenen Garten innerhalb der Stadtmauern Ṭābarāns beerdigt wurde. Dem Bericht zufolge wurde die Grabstätte schon bald zu einer Pilgerstätte.

Firdausī war einer der ersten Vertreter der neupersischen Literatursprache, die im 10. Jahrhundert am Hof der Samaniden entstanden war. Im frühen 20. Jahrhundert machten iranische Nationalisten Firdausī zum „Wiedererwecker“ iranischer Identität und das Schāhnāme zu deren Denkmal. Besonders wird in diesem Zusammenhang auf das fast völlige Fehlen arabischen Vokabulars im Schāhnāme verwiesen, ein Umstand, der jedoch den Quellen Firdausīs geschuldet sein dürfte: Im Kapitel über Alexander, das auf einer arabischen Handschrift basiert, verwendete er eben auch den arabischen Wortschatz seiner Vorlage.

Here is a picture of his tomb in tous .

 

Omar Khayam

Khayyām Nīshāpūrī

Omar Khayyām oder Umar Khayyām (persisch ‏عمر خیام‎ ’Omar-e Chayyām [omare xajɑ:m];‎ * 18. Mai 1048 in Nischapur, Provinz Chorasan; † 4. Dezember 1131 ebenda) war ein persischer Mathematiker, Astronom, Philosoph und Dichter.

Omar Khayyam fand die Lösung kubischer Gleichungen und ihrer Wurzeln durch die geometrische Darstellung. Seinen Weg setzte erst Jahrhunderte später Descartes fort. Omar Khayyām befasste sich vor allem auch mit der Parallele, wobei er auch nach einem Beweis für das Parallelenaxiom des Euklid suchte (siehe dazu Saccheri-Viereck), und den irrationalen Zahlen. Er schuf ebenso ein lange Zeit vorherrschendes Werk der Algebra und behandelte unter anderem auch die Anordnung der Binomialkoeffizienten, die heute als Pascalsches Dreieck bekannt ist.

Der Seldschukenfürst Malik Schah I. beauftragte Omar Khayyām 1073 mit dem Bau eines Observatoriums und der Erstellung eines Sonnenkalenders zu astrologischen Zwecken. Omars Kalender war genauer als der 500 Jahre spätere Gregorianische Kalender. Der moderne iranische Kalender beruht auf seinen Berechnungen.

Omar Khayyām hatte zu seiner Zeit auch viel Ansehen durch seine philosophischen Texte erworben, die sachlich eingehend und wenig aggressiv mit islamkritischen Themen umgingen.

Einer der Khayyām zugeschriebenen Vierzeiler

In seinen Robā’īyāt („Vierzeilern“) ließ er seinen Gedanken freien Lauf, und man sieht ihn hier von einer eher aufklärerisch-skeptischen Seite. Wenn überhaupt, wurden nur wenige dieser Verse zu seinen Lebzeiten veröffentlicht. Persische Quellen erwähnen und zitieren seine Verse erst ab dem späten 12. Jahrhundert, also nach Omar Khayyāms Tod. Seinen Versen wurde von persischer Seite dichterische Anerkennung verweigert. Man zählte ihn nicht zum „Siebengestirn“ der persischen Dichter (Firdausi, Nizami, Anwari, Hafis, Rumi, Saadi, Dschami).

Erst die kongeniale Übersetzung der Rubai’yat durch den englischen Privatgelehrten Edward FitzGerald in der Mitte des 19. Jahrhunderts machte Omar Khayyām im Westen bekannt und in der anglo-amerikanischen Welt berühmt. Sein Ruhm im Westen strahlte auf den Dichter in seinem Heimatland zurück.

Umfangreiche Übersetzungen ins Deutsche folgten um 1880 durch Adolf Friedrich Graf von Schack und Friedrich Bodenstedt, ab 1912 folgten Übersetzungen von Friedrich Rosen. Klabund fertigte eine deutsche Nachdichtung unter dem Titel “Das Sinngedicht des persischen Zeltmachers”.

 

 

 

Saadi

Saadi (persisch ‏سعدی‎, DMG Saʿdī; * um 1190 in Schiraz; † 1283 oder 1291 ebenda), eigentlich Muscharraf ad-Din Abdullah, war ein herausragender persischer Dichter und Mystiker. Er ist der volkstümlichste Poet seines Landes und erhielt in seiner Geburtsstadt (ebenso wie etwas später Hafis) ein vielbesuchtes Mausoleum in einem Garten (genannt Saadiye).

Nach Literatur- und Islamstudien an der Universität Bagdad wandte Saadi sich der Mystik zu. Neben lehrhaften Schriften ist er der Autor des Bustan („Frucht- oder Obstgarten“, gemeint ist ein Nutzgarten, 1257) und des Golestan („Rosengarten“, gemeint ist ein Ziergarten, 1258), ebenso einer Sammlung von mit Versen durchsetzten Prosa-Erzählungen (meist „Divan“ genannt).

Die erstgenannten Werke enthalten Kurzgeschichten und Gedichte über seine vielen Reisen, die ihn für fast 30 Jahre in den Hedschas und den Jemen, nach Syrien und Palästina führten, aber auch ins Sultanat der Rum-Seldschuken (Anatolien), nach Ägypten und Indien. Erst als älterer Mann kehrte Saadi nach Schiraz zurück, wo er (den Bustan wie den Golestan) für die Salghuriden schrieb. Von Muzaffar ad-Din Saad II. (reg. 1260), einem dieser Atabegs von Fars, leitet sich auch sein Tachallus ab.

In Europa wurde Saadi erstmals durch André du Ryers französische Übersetzung des Golestan (1634) bekannt. Ins Deutsche wurde er u. a. 1846 durch Karl Heinrich Graf übersetzt.

 

 

 

Dschalal ad-Din Muhammad Rumi, auch genannt als Molana, Molavi oder Rumi

Dschalal ad-Din Muhammad Rumi (persisch ‏جلال الدین محمد رومی‎, DMG Ǧalāl ad-Dīn Muḥammad Rūmī; * 30. September 1207 in Balch, Chorasan, Iran, heute in Afghanistan; † Dezember 1273 in Konya, heute in der Türkei) war ein persischer Mystiker und einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter des Mittelalters. Von seinen Derwischen und auch späteren Anhängern wird er Maulana (‏مولانا‎, Maulānā, türkische Aussprache: Mevlânâ „unser Herr/Meister“) genannt. Nach ihm ist der Mevlevi-Derwisch-Orden benannt.
Rumis Vater, Baha ad-Din Walad, war ein angesehener Theologe in Balch, dessen spirituelle Linie auf Ahmad Ghazali zurückgeführt wird; sein Großvater väterlicherseits, Husain, war ein bekannter Gelehrter. Einer frühen Biografie zufolge soll seine väterliche Abstammung auf den Kalifen Abu Bakr zurückzuführen sein, während seine Mutter, Mu’mina, die Tochter des Choresm-Schahs Muhammad II. gewesen sein soll.

Als Rumi noch ein Kind war, fielen die Mongolen unter Dschingis Khan im Jahr 1219 in Balch ein. Das hatte sein Vater vorausgesehen, da der Choresm-Schah einige Kaufleute der Mongolen töten ließ und ein Racheakt zu befürchten war. So hatte er mit seiner Familie die Gegend schon verlassen, um nach Mekka zu pilgern. Auf dem Weg dorthin trafen sie in Nischapur auf den bekannten Sufi Farid ad-Din Attar, der zu jenem Zeitpunkt bereits ein alter Mann war.

Im Anschluss an die Pilgerfahrt nach Mekka machte sich die Familie auf den Weg nach Anatolien (Rūm, daher der Beiname Rūmī), das damals von den Rum-Seldschuken beherrscht wurde. Während eines Aufenthalts in Laranda, dem heutigen Karaman, starb Dschalal ad-Dins Mutter; ihr Grab ist bis heute ein Wallfahrtsort. Daraufhin zog die Familie nach Konya. Dort heiratete Dschalal ad-Din Gauhar-Hatun, die wie er ein Flüchtling aus dem Osten war.

Der Seldschuken-Sultan Ala ad-Din Kai-Qubad I., der in der nahegelegenen Stadt Konya residierte, hörte 1228 von Baha ad-Din Walads neuem Aufenthaltsort. Weil er die Wissenschaften und die Philosophie schätzte und förderte, schrieb er an ihn, um ihm einen Wohnsitz und einen Lehrstuhl an der Madrasa (Universität) von Konya anzubieten. Dschalal ad-Din studierte dort unter seinem Vater islamische Wissenschaften und übernahm nach dessen Tod im Jahr 1230 oder 1231 seinen Lehrstuhl.

In den Sufismus wurde er von einem Murshid namens Sayyid Burhanuddin Muhaqqiq Tirmidhi eingeführt. Gemeinsam reisten sie nach Aleppo und Damaskus, wo sie Ibn Arabi von Spanien (Murcia), einem einflussreichen Sufi-Meister, begegnet sein sollen.

Als Gelehrter erlangte Maulana Dschalal ad-Din (Rumi) große Berühmtheit und er lebte und handelte, wie es sich für einen gestandenen und hochangesehenen Gelehrten traditionellerweise gehörte. Erst als er im Jahr 1244 in Konya auf den Derwisch Schams-e Tabrizi (auch bekannt als Schamsuddin Tabrizi) traf, änderte sich sein Leben von Grund auf. Schams-e Tabrizi war selber ein Schüler von Hadschi Baktasch Wali, der zur gleichen Zeit lebte. Dieser war eine starke Persönlichkeit, die mit großen spirituellen Fähigkeiten ausgestattet war. Die spirituelle Bindung zwischen den beiden Freunden wurde so stark, dass Maulana (Rumi) die Welt zeitweilig Welt sein ließ, um sich ganz den Geheimnissen des Freundes zu verschreiben.

Nachdem die Eifersucht und der Neid vieler einflussreicher Konyaer zu groß wurde, floh Schams aus der Stadt. Rumis Trauer war groß, bis Schams eines Tages zurückkehrte. Vermutlich weil die Situation nach einiger Zeit wieder ebenso unerträglich wurde wie vorher, verschwand Schams für immer. Es wird heute angenommen, dass er ermordet wurde. Die Sehnsucht nach dem Freund inspirierte Maulana Dschalal ad-Din (Rumi) zu dem bis heute nachgeahmten Reigentanz und zum Dichten seiner ebenfalls bis heute vielzitierten Verse.

Molanas moseleum in Konya

Hafez

KḪāǧe Šchams ad-Dīn Moḥammad Ḥāfeẓ-e Šchīrāzī

Hafis (* um 1320 in Schiraz, Iran; † um 1389 ebenda; persische Aussprache: Hāfez, arabische Aussprache: Ḥāfiẓ) ist einer der bekanntesten persischen Dichter. Andere Schreibweisen: Hafiz, Hafes, Hafez. Sein voller Name Ḫāǧe Šams ad-Dīn Moḥammad Ḥāfeẓ-e Šīrāzī (auch: Muḥammad Šams ad-Dīn) (persisch ‏خواجه شمس‌الدین محمد حافظ شیرازی‎) umfasst auch den Namen seiner Geburtsstadt Schiraz. Da Hafis schon im Kindesalter den gesamten Koran auswendig gelernt hatte, erhielt er den Ehrennamen „Hafis“ (jener der den Koran auswendig kann). Auch er selbst verwendete in seinen Gedichten fast ausschließlich den Namen Hafis.

Über sein Leben gibt es nur wenige gesicherte Daten. Das meiste sind legendenhafte Überlieferungen:

Der Vater Baha-ud-Din war Kohlenhändler und starb, als Hafis noch ein Kind war. Er hinterließ ihm und seiner Mutter hohe Schulden. Des Vaters Rezitationen des Korans haben den Sohn so sehr beeindruckt, dass er das Buch mit 8 Jahren auswendig konnte (daher erhielt er später den Ehrentitel Hafis). Früh wurde er auch mit den Werken von Molana (Dschalal ad-Din ar-Rumi) und Saadi vertraut gemacht sowie mit Attar und Nezāmi. Vermutlich erhielt er eine umfassende Ausbildung an einer Madrese; die Gedichtwidmungen und Panegyriken (Lobreden) weisen auf eine zeitige Verbindung mit dem Hof der Muzaffariden hin.

Hafis lernte zunächst das Bäckerhandwerk und übte es einige Zeit aus, bis er im Alter von 21 Jahren Attars Schüler in Schiraz wurde. Bei der Auslieferung von Brot und Backwaren in reichen Stadtvierteln lernte er seine „Muse“ Schach-e Nabaat kennen, deren Schönheit er viele Gedichte widmete. Er gewann bald an Bekanntheit und wurde Hofdichter von Abu Ishak sowie ein vielbeachteter Koranlehrer; er gehörte einem Sufi-Orden (Tariqa) an. Etwa 1333 eroberte Mubariz Muzaffar die Stadt und entließ ihn – für Hafis der Anlass, von der „Romantik“ auf Protestlieder überzugehen.

Als Mubariz von seinem Sohn Schah Schudscha’ gestürzt und ins Gefängnis geworfen wurde, erhielt Hafis seine Stelle wieder. Bald darauf soll er aber ins freiwillige Exil nach Esfahan gegangen sein, weil er sich unsicher fühlte. Die Reise nach Esfahan ist jedoch umstritten, viele Quellen sprechen davon, dass Hafis Schiraz nie verlassen hat. Im Alter von 52 (das Jahr kann nur ungenau rekonstruiert werden) bat ihn der Schah, zurückzukehren, was er auch tat. Überliefert ist, dass Hafez mit 60 Jahren in einem Freundeskreis eine 40-tägige meditative Nachtwache begann, an deren Ende er eine Art Bewusstseinserweiterung erlebte und sich im Geiste nach 40 Jahren wieder mit Attar traf.

Neben Aufträgen für den Hof schrieb er auch gelehrte Werke.

Hafis starb im Alter von 69 Jahren als hoch geachteter Dichter seiner Zeit. Sein Grab in den Musalla-Gärten von Schiraz, die auch durch ihre Rosen bekannt sind, erhielt im Auftrag von Schah Reza Pahlavi einen vielbesuchten Pavillon, genannt Hafezieh.

Der Diwan ist Hafis’ bekanntestes Werk. In gedruckter Ausgabe enthält er 488 oder 489 als Original geltende Ghaselen, daneben auch einige Gedichte in anderen Formen. Hafis’ Werk wurde erst nach seinem Tod zusammengestellt und verbreitet und ist in zahlreichen voneinander in Verszahl und -anordnung sowie Wortvarianten abweichenden Handschriften überliefert. Hafis Ghaselen gelten als formvollendet. In vielen Ghaselen hängen mehrere Verse inhaltlich zusammen, doch kommen auch lose aneinandergereihte Gedankengänge vor. Zu den wiederkehrenden Themen gehören unerwiderte Liebe, Trennung und Sehnsucht, aber auch das Schwärmen für die Schönheit und Reize der angebeteten Person. Es gibt weiterhin Meditationen über die Vergänglichkeit des Lebens und die Unentrinnbarkeit des Schicksals wie auch die Aufforderung zum Lebensgenuss, Kritik der religiösen Scheinheiligkeit und Verse mit Inhalten aus dem Bereich der Mystik.

Im deutschsprachigen Raum wurde Hafis’ Werk durch die Übersetzung von Joseph von Hammer-Purgstall (1812), durch die Nachdichtungen Rückerts, veröffentlicht 1822 unter dem Titel Oestliche Rosen, und die Übersetzung durch Joseph von Hammer bekannt. Während man Hafis’ Ghaselen in Europa oft wörtlich nahm, wurden sie im persisch-islamischen Kulturkreis, wo insbesondere der Weingenuss als verboten bzw. als religiös unerwünscht galt, aber zum Beispiel in Herrscherkreisen zeitweise gepflegt wurde und in der sufischen Dichtung schon lange vor Hafis allegorisch verstanden wurde, gerne in übertragenem Sinn gedeutet

 

Hafezieh – Shiraz

 

 

 

 

Zeitgenössische iranische Schriftsteller und Dichter.

 

Nimā Yushij

Nima Youschidsch oder Nima (* 12. November 1897; † 6. Januar 1960) (persisch ‏نيما يوشيج‎) war ein persischer Dichter, der das so genannte Neue persische Gedicht (Nima-ye) entwickelt hat.

Sein echter Name war Ali Esfandiari (persisch ‏علی اسفندياری‎). Er wurde im Dorf Yusch im Nordiran geboren und nach seinem Wunsch auch dort beerdigt.

Nima hatte als Schüler oft die Schule geschwänzt,so dass ihn der Mullah (Lehrer)in den Strassen suchen musste,um ihn anschliessend zu bestrafen.Deshalb brachte man ihn im Alter von zwölf Jahren an die St.Louis School nach Teheran. Die Atmosphäre der Römisch- Katolischen Schule änderte seine Art nicht,aber einer seiner Lehrer erkannte sein Talent und nahm ihn unter seine Fittiche. Es war der berühmte Dichter Nezam Vafa.

Beiträge

Die  alten persischen Gedichte  bestehen in jedem Satz aus zwei “bayt” ( Versen ),beide Verse müssen miteinander Reim und Rhythmus haben.Nima hat das alles geändert,er war der Meinung,dass die bisherigen Regeln  für einen  persischen Reim nicht diktiert werden sollten.d.h.:Jeder Dichter soll sein Gedicht so schreiben,wie er möchte. Das war die Geburt des “neuen Gedichtes” der Persischen Kultur.Er verarbeitete in seinen Gedichten auch aktuelle politische Themen,aber auch über den Schmerz der Liebe.

Durch seine politischen Themen hatte er damals auch für die Pressefreiheit gekämpft.Viele seiner Arbeiten wurden damals nicht veröffentlicht. Nach dem Sturz des Schah Reza wurde Nima Mitglied des Editorial Board der “Music”-Magazin.Durch das  Arbeiten mit Sadeq Hedayat, veröffentlichte er viele seiner Gedichte in dieser Zeitschrift. Nur bei zwei Gelegenheiten veröffentlichte er seine Werke auf eigene Kosten: . Von Soldaten- Familien “The Pale Story”.

Nima verändert die Art der persischen Dichtung durch das bahnbrechende sogenannte “Neue Gedicht” und brachte persische Literatur aus dem Mittelalter  direkt in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Er bewies , dass man nicht unbedingt große fantasievolle und komplexe Sprache benötigt, um qualitativ wertvolle Literatur zu produzieren und auch dass nicht alle Gedichte perfekte Rhythmen haben müssen.

 

Sadeq Hedayat

Sadegh (oder Sadeq) Hedayat (persisch ‏صادق هدایت‎‎; * 17. Februar 1903 in Teheran; † 9. April 1951 in Paris) war ein iranischer Schriftsteller

 

Sadeq Hedayat wurde als Spross einer angesehenen aristokratischen Familie geboren. Sein Urgroßvater, Mirza Reza Qoli Khan Hedayat (1800–1871), war ein namhafter Historiograph, Dichter und Prinzenerzieher im Iran des 19. Jahrhunderts. Ab 1914 besuchte Sadeq das Gymnasium „Darolfonoun“ in Teheran. Jedoch musste er auf Grund einer Augenkrankheit dieses nach lediglich einem Jahr verlassen. Danach besuchte er die französische Missionsschule St. Louis in Teheran und lernte die französische Sprache und Literatur kennen. Im Jahre 1925 reiste er für einen Studienaufenthalt mit einer Gruppe von Studenten nach Belgien, beschwerte sich jedoch immer wegen des Wetters und seiner Studienprobleme. Später zog Hedayat nach Frankreich um. Er wechselte in kurzer Zeit mehrfach sowohl das Studienfach als auch den Studienort. Depressiv und von Selbstzweifeln geplagt unternahm er 1929 einen Selbstmordversuch im Fluss Marne. Jedoch wurde er von Passanten gerettet, die dort in einem Boot unterwegs waren. Ohne Abschluss kehrte er in den Iran zurück und begann im gleichen Jahr bei der iranischen Volks-Bank als Angestellter zu arbeiten. In dieser Zeit gründete er zusammen mit Bozorg Alavi, Masoud Farzad und Mojtaba Minavi die Gruppe Rab’eh (Vierer).

Grab auf dem Père Lachaise

Er übersetzte Werke von Guy de Maupassant, Anton Tschechow, Rainer Maria Rilke, Edgar Allan Poe, Arthur Schnitzler, Jean-Paul Sartre, Franz Kafka und dem Musikwissenschaftler Gaston Sarreau. Er schrieb ebenfalls zwei historische Dramen, mehrere Kurzgeschichten, ein Theaterstück und einen Reisebericht; außerdem machte er verschiedene Übersetzungen vom Mittelpersischen ins Neupersische. Sein Meisterwerk, der Kurzroman „Blinde Eule“, schrieb er in den Jahren 1936/37. Es beginnt mit dem Satz: „Es gibt im Leben Wunden, die wie die Lepra, langsam, in der Einsamkeit an der Seele zehren.“ Das Buch berichtet von eigenartigen Gefühlssituationen und von Menschen, die noch viel eigenartiger sind. Sie alle vermitteln dem Leser eine Art Beklommenheit abgründiger Erfahrungen. Dieser Roman zählt zu den wichtigsten Werken der modernen persischen Sprache. Hedayat nahm sich das Leben am 8. April 1951 in Paris und wurde auf dem Friedhof Père Lachaise begraben.

 

 

Sohrab Sepehri

Sohrab Sepehri (* 7. Oktober 1928 in Kaschan; † 21. April 1980 in Teheran) war ein iranischer Dichter und Maler des 20. Jahrhunderts. Neben Nima Youschidsch, Forough Farokhzad, Mehdi Akhavan-Sales, Manouchehr Atashi und Ahmad Schamlou repräsentiert er die literarische Strömung des Neuen Gedichts (She’r-e Nou) der iranischen Moderne. Seine Bilder wurden weltweit ausgestellt. Im Alter von 51 Jahren starb er an den Folgen einer Leukämieerkrankung. 1976 veröffentlichte Sepehri die Anthologie Hascht Ketāb (Acht Bücher), die zu den erfolgreichsten Werken der iranischen Moderne gehört.

Sohrab Sepehri wurde in der ersten Dekade der Regierungszeit Reza Schah Pahlavis, einer Zeit der schnellen Modernisierung des Iran, in Kaschan geboren. Im Jahr 1953 legte er sein Examen an der Fakultät der Schönen Künste der Universität Teheran ab und arbeitete anschließend in mehreren Regierungsbehörden. Gleichzeitig verfolgte er seine dichterischen und malerischen Interessen.

Sepehri reiste viel und gerne. Er unternahm zahlreiche Reisen nach Europa, Asien (Japan, Indien, Afghanistan und Pakistan), Afrika (Ägypten) und in die Vereinigten Staaten.

1955 übersetzte er einige japanische Gedichte ins Persische und veröffentlichte sie in der Zeitschrift Sokhan. 1957 reiste er nach Paris, wo er Lithographie an der École des Beaux-Arts studierte. 1960 gewann er den ersten Preis der Teheraner Biennale. Im selben Jahr reiste er nach Japan, wo er sich mit der Holzschnitzerei befasst. 1961 folgte eine weitere Reise nach Indien und die Beschäftigung mit dem Buddhismus.

Ab 1964 widmete er sich ausschließlich der Dichtung und Malerei. 1979 wurde beim ihm Blutkrebs diagnostiziert. Er starb 1980 in Teheran und wurde im Hof des bedeutenden shi’itischen Grabmausoleums von Mashhad-e Ardehal nahe seines Geburtsortes Kaschan beigesetzt.

Sepehris Gedichte kennzeichnet eine einfache und unprätentiöse Sprache, die sich stark dem gesprochenen Idiom annähert, gleichzeitig weich und melodiös ist. Sie sind im freien Vers verfasst. Zitat (Emami): „His style amazes its readers because within the simplicity of his words, he offers so much beauty and pays so much attention to simple and almost forgotten events that happen around him“.

Thema seiner Gedichte ist oft der Wunsch nach einer Annäherung an die Natur und die selbsterwählte Einsamkeit und Stille. Weitere Themen sind Freundschaft, Zeit (Waqt) und Befindlichkeit (Hāl). Seine apolitische Dichtung ist voller Aphorismen.

 

 

Ahmad Schamlou

Ahmad Schamlou (persisch ‏احمد شاملو‎) oder A. Bamdad (persisch ‏الف. بامداد‎, ‚A. Morgen‘) (* 12. Dezember 1925 in Teheran; † 24. Juli 2000 in Karadsch) war ein persischer Dichter, der im Jahr 1999 den Stig-Dagerman-Preis erhielt. Er hat die persische, moderne Dichtung und vor Allem das als weiße Dichtung bekannte Genre besonders weiterentwickelt.

Von ihm sind auch Übersetzungen von vor Allem der Poesie (z. B. Werke von Federico García Lorca und Jacques Prévert) und insbesondere der Erzählung Der kleine Prinz ins Persische bekannt.

Werke

  • Forgotten Melodies (1948)
  • Steel and Emotion (1954)
  • Fresh Air (1958)
  • Garden of Mirrors (1961)
  • Aida in the Mirror (1965)
  • Aida, Tree, Dagger, and Memories (1966)
  • Phoenix in the Rain (1967)
  • Dust Elegies (1970)
  • Blossoming in the Fog (1971)
  • Abraham in the Fire (1973)
  • Dagger in the Dish (1977)
  • Tale of Mother Sea’s Daughters (1978)
Veröffentlichungen auf Deutsch
  • Bis zur roten Blüte eines Hemdes. In: Lettre International, LI 25, Sommer 1994
  • Für ein Lächeln. Ein Gespräch mit Bahman Nirumand. In: Lettre International, LI 97, Sommer 2012
  • Schreie den Schmerz. In: Lettre International, LI 97, Sommer 2012

 

 

 

Hamid Mosadegh

Geboren in 31. Januar 1940, Shahreza, Isfahan, Iran – 28 November 1998 war Teheran, Iran) ein zeitgenössischer iranischer Dichter, Autor und Rechtsanwalt.

Er wurde in Shahrida, einer Stadt in der Nähe von Isfahan geboren und wuchs dort auch auf. Er ging nach Teheran im Jahr 1960 und erhielt seinen Bachelor-Abschluss an der Universität von Teheran und seinem Masters-Abschluss in Wirtschaft. Im Jahr 1966 verließ er den Iran für die Weiterbildung in England. Im Jahr 1972 bekam er seinen Verwaltungsrecht Diplom von der National University und wurde ein Assistenzprofessor an der Universität von Teheran und Kerman Universität, lehrte mehrere Kurse in Research Methods. Ab 1981 begann er Unterricht Recht, insbesondere Genossenschaftsgesetz, zu einem Mitglied der Fakultät Gesetz Schule der Universität von Teheran und Allameh Tabatabaie Universität. Er war ein Anwalt der iranischen Administration of Justice, Mitglied der Anwaltskammer und Chefredakteur des Journal of Association. Neben seiner Arbeit als Anwalt, fing er an, Gedichte zu schreiben und veröffentlichte  einige von ihnen.

Seine Karriere als Anwalt wurde stark von seinem Leben als Dichter und seine politischen Anliegen geprägt. Viele seiner Angeklagten waren iranische Schriftsteller und Künstler, wie Simin Behbahani, eine weitere berühmte iranische Dichterin.

In den Worten von Kritikern eines der charakteristischen Merkmale seiner Gedichte ist die Einfachheit, Geläufigkeit und Aufrichtigkeit. Als Simin Behbahani argumentierte: “. Mosaddegh associated (Iraner) humanistische Ziele mit Poesie” Hamid Mosaddegh war nahe am Herzen des iranischen Volkes und seine Gedichte sind verständlich und leicht zu für Menschen unterschiedlichen Alters und Klassen zu verstehen.

Im Jahr 1998 starb er im Day Hospital in Teheran wegen der medizinischen Komplikationen nach einem Herzinfarkt. Er wird in “Ghate’ye Honarmandan” in Teheran begraben.

 

Forough Farokhzad

Forough Farrokhzād (persisch ‏فروغ فرخزاد‎; * 29. Dezember 1934 in Teheran; † 13. Februar 1967) war eine iranische Dichterin und Filmregisseurin. Sie zählte zu den bedeutendsten Repräsentantinnen der iranischen Moderne. Sie war die ältere Schwester des berühmten iranischen Dichters, Sängers und Schauspielers Fereydoun Farokhzad.

Forough Farrokhzād wurde 1935 als Tochter des Armeeoffiziers Mohammad Bāgher Farrokhzād und seiner Frau Touran Vaziri-Tabar in Teheran geboren. Sie war das dritte von sieben Kindern (Amir, Massoud, Mehrdād, Fereydoun, Pourān, Gloria) und besuchte die Schule bis zur neunten Klasse. Daraufhin lernte sie Zeichnen und Nähen an einer Frauenschule für Handarbeit. Mit sechzehn heiratete sie den 15 Jahre älteren Parviz Shāpour, einen Satiriker und Karikaturisten. Forough setzte ihre Ausbildung mit Kursen in Malen und Nähen fort und zog mit ihrem Mann nach Ahwaz. Ein Jahr später gebar sie ihr einziges Kind, den Sohn Kāmyār. Nach drei Jahren Ehe trennte sich Forough von ihrem Mann, der das Sorgerecht für das Kind bekam. Über diesen Verlust kam sie wohl nie hinweg. Nach einem Nervenzusammenbruch zog sie nach Teheran, um sich ganz der Dichtung zu widmen. Noch im selben Jahr gab sie ihren ersten Band Die Gefangene (persisch ‏اسير‎) heraus, in dem sie ihr persönliches Gefühl der Ausweglosigkeit zum Ausdruck brachte.

Wegen der Trennung von ihrem Mann und der Veröffentlichung kontroverser Gedichte geriet sie schnell in den Fokus negativer Aufmerksamkeit und offener Ablehnung. 1956 verbrachte sie neun Monate in Europa, wo sie an ihrem zweiten, sozialkritischen Gedichtsband Die Wand (persisch ‏ديوار‎) arbeitete, der noch im selben Jahr gedruckt wurde. Auch in der Folgezeit reiste sie viel, was als innere Flucht und Gefühl von Heimatlosigkeit gedeutet werden kann – und gleichzeitig einen Aufbruch markiert. 1958 nahm sie eine Stelle als Assistentin im Golestān Film Studio an. Hier lernte sie den Filmemacher und Schriftsteller Ebrāhim Golestān kennen, der sie dazu ermutigte, sich selbst auszudrücken. Im selben Jahr publizierte sie einen weiteren sozialkritischenGedichtsband, Aufbegehren (persisch ‏عصیان‎).

Forough Farrokhzāds Grab auf dem Teheraner Friedhof Zahir o Dowleh

. Da Golestān verheiratet war, kam es in den Literaturkreisen zu einem erneuten Skandal, der 1960 zusammen mit ihren weiteren Problemen zu einem Selbstmordversuch führte. 1962 zog sie nach Tabriz, wo sie den zwanzigminütigen Dokumentarfilm Das Haus ist schwarz bzw. Khāneh siāh ast über die Leprapatienten von Behkadeh Raji filmte, in einem Leprosorium, das 1961 auf Betreiben von Farah Pahlavi als selbst versorgendes, eigenständiges Dorf errichtet wurde. Während der 12 Drehtage entwickelte sie Zuneigung zu dem Kind Hossein Mansouri, das sie später adoptierte.

1964 publizierte sie Die Wiedergeburt (persisch ‏تولدي‌ديگر ‎), das ihre Trauer über die Vergänglichkeit der Zeit thematisier.

Am 13. Februar 1967 starb Forough bei einem Autounfall im Alter von zweiundreißig Jahren. Um die Kollision mit einem Schulbus zu verhindern, wich ihr Fahrzeug aus und fuhr in eine Steinwand; sie starb noch vor der Ankunft im Krankenhaus. Ihr Gedicht Lasst uns an den Beginn der kalten Jahreszeit glauben wurde nach ihrem Tod publiziert und gilt als das beststrukturierte moderne Gedicht in persischer Sprache.

Das Grab der Dichterin befindet sich auf dem Zahir o Dowleh- Friedhof im Teheraner Stadtteil Darband (wo Ich Geboren war!!!!).

 

Maryam Heydarzadeh

heydarzadeh

 

Maryam Heydarzadeh, iranische Dichterin, (geboren 20. November 1977)
Heydarzadeh ist blind. Sie schreibt einfache, aber tiefe Poesie, fast immer über den Zustand der Verliebtheit. Es ist die Einfachheit, mit der Heydarzadeh schreibt. Das hat sie immens zu Popularität unter Iranern geführt. Heydarzadeh hat einen sehr expliziten Sinn des Lebens und allgemein in ihren Gedichten, wähnt sie, dass sie in einer anderen Welt ist.

Einige iranische Sänger haben Lieder mit ihrer Poesie geschaffen. Ihre Texte können in Songs von Pop-Sänger Kamran und Hooman, die viele ihrer Gedichte gemacht haben Songs auf ihrem Debüt-Album zu hören. Sie war auch hinter dem Song Begoo Nemiri (Sag, du wirst nicht gehen) von Benyamin Baran, die derzeit die beliebteste Sängerin innerhalb und außerhalb Irans ist, wo sie  ihre eigenen Texte rezidiert.

 

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